Reis ist einfach, oder? Wasser aufsetzen, Reis rein, warten – fertig. Doch wer wirklich fluffigen, lockeren und aromatischen Reis will, merkt schnell: Ganz so simpel ist es nicht! Egal ob du Anfänger bist oder deine Kochroutine perfektionieren willst – hier kommen drei erprobte Methoden, mit denen Reis jedes Mal gelingt.
Methode 1: Die Quellmethode – perfekt für lockeren Reis
Diese Methode ist ein echter Klassiker und besonders beliebt bei Basmati- oder Jasminreis. Der große Vorteil: Die Körner kleben nach dem Garen nicht zusammen.
Was du brauchst:
- 250 g Reis (z. B. Basmati oder Langkorn)
- 500 ml Wasser
- 1 kleiner Topf mit Deckel
- 1 Prise Salz
So funktioniert’s:
- Wasche den Reis gründlich unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar bleibt. Das spült überschüssige Stärke aus.
- Gib Reis, Wasser und Salz in einen kleinen Topf.
- Erhitze das Ganze bei mittlerer Hitze, bis das Wasser leicht köchelt.
- Sobald es kocht, reduziere die Hitze auf ganz niedrig und lege den Deckel auf.
- Lass den Reis ca. 15 Minuten ziehen. Öffne den Deckel in der Zeit nicht!
- Nimm den Topf vom Herd und lass den Reis weitere 5 Minuten zugedeckt ruhen.
- Lockere den fertigen Reis mit einer Gabel auf – perfekt körnig!
Methode 2: Die Wassermethode – wenn’s schnell gehen muss
Diese Variante erinnert an das Kochen von Nudeln. Sie ist ideal für Vollkornreis oder wenn du große Mengen zubereiten möchtest.
Das brauchst du:
- 250 g Reis (auch vollkorngeeignet)
- genug Wasser zum Kochen (mindestens 1 Liter)
- Salz
So geht’s:
- Wasche den Reis unter fließendem Wasser kurz ab.
- Bringe einen großen Topf mit Wasser zum Kochen und salze es leicht.
- Gib den Reis hinein und koche ihn je nach Sorte 12–35 Minuten (siehe Packung).
- Gieße den Reis durch ein Sieb ab und lasse ihn 1–2 Minuten abdampfen.
- Optional: Stell ihn nochmals kurz auf die warme Herdplatte (ohne Hitze), damit er richtig trocken wird.
Diese Technik ist besonders fehlertolerant, auch wenn du dir bei den Mengen unsicher bist.
Methode 3: Reis im Reiskocher – die stressfreie Variante
Falls du regelmäßig Reis kochst, lohnt sich ein Reiskocher. Er nimmt dir die Arbeit ab und liefert konstant gutes Ergebnis.
Das brauchst du:
- Reiskocher (gibt’s schon ab ca. 25 €)
- 1 Einheit Reis + 1,5 bis 2 Einheiten Wasser (je nach Reissorte)
- Salz nach Wunsch
Und so geht’s:
- Spüle den Reis in kaltem Wasser, wie bei Methode 1.
- Fülle Reis und Wasser in den Reiskocher. Die genauen Mengen hängen vom Gerät ab – oft sind Markierungen im Innenbehälter.
- Schalte den Kocher ein – das war’s!
- Nach etwa 15–20 Minuten schaltet sich das Gerät automatisch auf Warmhaltemodus.
- Lass den Reis noch 5 Minuten ruhen, bevor du ihn lockerst.
Ein Reiskocher eignet sich besonders gut für Sushi-, Thai- oder persischen Reis, bei dem Konsistenz entscheidend ist.
Welcher Reis, welche Methode – ein kurzer Überblick
| Reissorte | Empfohlene Methode |
|---|---|
| Basmati | Quellmethode oder Reiskocher |
| Vollkornreis | Wassermethode |
| Sushi-Reis | Reiskocher (alternativ Quellmethode exakt abmessen) |
| Risotto-Reis | Separate Methode mit Brühezugabe (nicht hier behandelt) |
Fazit: Den perfekten Reis kann jeder kochen
Ob du es klassisch, schnell oder bequem magst – mit diesen drei Methoden gelingt dir Reis so, wie er sein soll: locker, körnig und aromatisch. Der Schlüssel liegt im Detail: Wasser-Reis-Verhältnis, Deckel geschlossen halten und Geduld!
Probiere es aus. Denn egal ob asiatische Wokgerichte, mediterraner Reissalat oder einfache Beilage – guter Reis macht jedes Essen besser.




